Trauerbegleitung

Ich bleibe, auch wenn es weh tut.

Wenn jemand fehlt

Wenn jemand fehlt, wird plötzlich alles anders: der Morgen, der leere Platz am Tisch, der eigene Atem. Trauer hat keinen Zeitplan. Sie kommt in Wellen – sie geht scheinbar und kehrt genau dann zurück, wenn wir dachten, das Gröbste sei vorbei.

In meiner Praxis in Berlin-Schöneberg begleite ich Menschen nach dem Tod eines geliebten Menschen, nach Trennungen, Fehlgeburten sowie nach dem abrupten Ende eines Lebensentwurfs – sanft, klar und tragfähig, bis wieder Boden spürbar ist.

Was Trauerbegleitung bei mir bedeutet

Trauerbegleitung ist kein „schnell darüber hinweg“ und kein verordnetes „positives Denken“. Sie ist ein geschützter Raum, in dem alles sein darf, was sich zeigt: tiefe Liebe, lähmender Schmerz, ohnmächtige Wut oder schwere Stille. Ich höre zu, halte das Schwere mit Ihnen aus und gebe Orientierung im Chaos der Gefühle. Wir würdigen, was war, entwirren unbewusste Loyalitäten und geben Lasten dorthin zurück, wo sie hingehören. Da Trauer auch den Körper erschöpft, nutze ich als Heilpraktikerin begleitend sanfte naturheilkundliche Impulse für Nervensystem, Schlaf und Kreislauf.

Wie ich den Prozess der Trauer verstehe

Trauer verläuft individuell – und zeigt doch wiederkehrende innere Bewegungen. Zur Orientierung dienen die bekannten Phasen, die jedoch fast nie linear, sondern in wechselnder Reihenfolge und Intensität auftreten:

  • Leugnen: Schutz vor dem Unfassbaren.
  • Wut: gegen Geschehenes, sich selbst, „das Leben“.
  • Verhandeln: Wenn‑dann‑Dialoge, Suche nach Kontrolle.
  • Depression: Rückzug, vorübergehender Sinnverlust.
  • Akzeptanz: Zustimmung zu dem, was war und ist – Frieden, Einsichten, Zuversicht.

Ich dränge Sie in keine Phase und wir hetzen durch keine. Wenn das Vergangene seinen Platz findet, entstehen wieder Ordnung und Freiheit für das, was kommt.

Wann der richtige Zeitpunkt ist

  • Wochen nach dem Verlust: wenn der erste Schock weicht und die Realität einbricht.
  • Monate später: wenn das Umfeld zur Tagesordnung übergegangen ist und die Einsamkeit wächst.
  • Jahre danach: wenn alte, nie ganz betrauerte Erfahrungen durch ein neues Ereignis aufbrechen.

Auch die „stille Trauer“ hat bei mir ihren Raum: nach Trennung oder Scheidung, bei unerfülltem Kinderwunsch, nach verlorenen Lebenschancen. Sie müssen nicht warten, bis es „besser“ wird – wir beginnen dort, wo Sie stehen.


    Was mein Angebot ist – und was nicht

    Mein Angebot für Sie

    • Eine erfahrene Begleitung außerhalb des Kassensystems – vertraulich, ohne Akten und ohne psychiatrische Diagnosen.
    • Systemische Arbeit, klärende Sätze der Würdigung und stabilisierende Gespräch.
    • Körperliche Unterstützung durch naturheilkundliche Impulse für Schlaf und Nerven.
    • Ein bodenständiger Raum, der Ihren Schmerz würdigt, ohne ihn zu dramatisieren oder wegzureden.

    Was Sie hier nicht finden

    • Spirituelle Trostpflaster oder esoterische Erklärungen für Ihren Verlust.
    • Einen starren Zeitplan, in dem Sie zu einem bestimmten Tag „funktionieren“ müssen.
    • Eine rein theoretische Gesprächstherapie – wir beziehen Körper und Familiensystem mit ein.
    • Einen Ersatz für notwendige medizinische oder psychiatrische Behandlung bei klinischen Depressionen.

    So arbeiten wir zusammen

    • Orientierungsgespräch (30 Min., kostenfrei, online oder telefonisch): Wir klären Ihr Anliegen und prüfen die Passung.
    • Anamnese & Begleitung: in Ihrem Rhythmus – Gespräch, systemische Arbeit, naturheilkundliche Unterstützung, wenn der Körper sie braucht.
    • Format: in der Praxis in Berlin-Schöneberg oder per Videosprechstunde. Details unter Kontakt & Kosten

    Rechtlicher Hinweis: Die Begleitung ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung. In akuten Krisen mit Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder den Notruf 112.

    Wenn es Zeit ist hinzuschauen.

    Ein erstes Gespräch zeigt, was Sie bewegt – und wohin es gehen kann.

     

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