Häufige Fragen zu Begleitung, Familienaufstellung und Kosten
Was sind die nächsten Schritte?
Der erste Schritt ist ein kostenfreies Orientierungsgespräch, etwa 30 Minuten, in dem wir uns kennenlernen und schauen, ob es passt. Danach folgt das Anamnesegespräch in meiner Praxis. Dort nehmen wir Ihre Symptome, Ihren biografischen Hintergrund und Ihre Lebensumstände auf. Schon in dieser ersten Sitzung arbeiten wir und bewegen etwas, weil ich eine Wahrnehmung zu Ihrem Thema entwickle und einzelne Dinge teste, ähnlich wie in einer systemischen Aufstellung. Bringen Sie Laborbefunde oder Arztberichte gern mit und planen Sie für die Anamnese etwa zwei Stunden ein.
Wie arbeiten Sie?
Meine Arbeit ist systemisch, seelisch und geistig, geprägt von meiner ganzheitlichen und sensitiven Wahrnehmung, meiner langjährigen Erfahrung als Familienaufstellerin sowie der Achtung vor dem, was wirkt. Ich folge dem, was sich zeigt, mehr als einer festen Methode. Mein Blick gilt dem ganzen Menschen hinter den Symptomen. Es geht darum, zu verstehen, was ein Mensch mit den Phänomenen und Symptomen in seinem Leben zum Ausdruck bringt.
Welche Verfahren wenden Sie an?
Ich arbeite systemisch, intuitiv und individuell, auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Dazu gehören Gespräche, Familien- bzw. systemische Aufstellungen, Ritualarbeit sowie Homöopathie, Schüßler-Salze und Ohrakupunktur.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Wir sind es gewohnt, dass ein Symptom mit einer Tablette verschwindet. Unser Inneres arbeitet anders. Manchmal löst sich etwas schon nach einer einzigen Sitzung oder Aufstellung. Aus meiner Erfahrung braucht es aber, je nach Thema und Symptom, eher fünf bis sechs, manchmal zehn bis 12 Sitzungen. Ich erlebe das Innere oft wie eine Zwiebel: Wir lösen eine Schicht, und darunter zeigt sich manchmal etwas Neues, dem wir uns dann ebenfalls widmen, so lange, bis wir zum Kern vorstoßen.
Wie oft findet eine Sitzung statt?
Viele kennen den Coaching-Rhythmus, einmal pro Woche über einige Monate. Meine Erfahrung ist eine andere. In einer Sitzung gehen wir tief und holen aus dem Unterbewusstsein hoch, was uns im Alltag steuert. Das will verdaut werden. Deshalb empfehle ich eine Sitzung pro Monat, ein bis zwei Stunden, und danach drei bis vier Wochen Pause, in denen sich Erkenntnisse setzen dürfen. Es ist nicht wie Muskeltraining, wo häufige Wiederholung etwas aufbaut. Bei Lebensthemen geht es um Lösen und Verwandeln, und das braucht die Zeit dazwischen.
Wie lange dauert es, bis ich eine Veränderung spüre?
Das ist sehr unterschiedlich. Manche spüren schnell, dass etwas ins Fließen kommt, andere nehmen die Veränderung schrittweise im Alltag wahr. Entscheidend ist, dass das Leben wieder in eine stimmige Ordnung findet, in Ihrem Tempo.
Warum können Sie nicht sagen, wann ein Symptom sich löst?
Weil die Seele ihr eigenes Tempo hat und manche Erlebnisse nicht sofort freigibt. Ich habe mit einem Menschen ein gutes halbes Jahr gearbeitet, und erst dann tauchte die Erinnerung an ein Nahtoderlebnis auf, ein Beinahe-Ertrinken mit fünf Jahren. Das erklärte plötzlich viele Phänomene in seinem Leben. Ein Versprechen wie „in drei Monaten ist das Symptom weg" wäre ein Coaching-Gedanke, der den Mechanismen des Lebens nicht gerecht wird. Und wie ein Mensch neun bis zehn Monate im Mutterleib heranreift, kann auch eine tiefe Veränderung eine Art zweite Geburt sein, die ihre Zeit braucht.
Ersetzt Ihre Begleitung eine ärztliche Behandlung?
Nein. Meine Begleitung ist komplementär und versteht sich ergänzend zu Ihrer ärztlichen Behandlung. Wo eine ärztliche Behandlung nötig ist, stehe ich daneben, im Raum für das Innere, für die Lebensthemen hinter eine Symptomatik bzw. Krankheit.
Funktionieren Familienaufstellungen wirklich?
Eine Aufstellung macht sichtbar, was im Verborgenen wirkt, in Familien, Teams oder in uns selbst. Es zeigen sich Dynamiken und Zusammenhänge, die unser Handeln prägen. Wenn wieder Ordnung entsteht, berichten viele von einer tiefen Erleichterung und von tiefen Einsichten in sich selbst, ihr Leben und ihre Familie. Die Bewegungen, die wir in einer Familienaufstellung auslösen, wirken oft noch Jahre nach.
Muss meine Familie bei einer Aufstellung dabei sein?
Nein. Bei einer Familienaufstellung ist Ihre Familie nicht anwesend. In der Gruppe übernehmen Stellvertreter die Rollen, in der Einzelsitzung arbeiten wir mit Figuren oder Bodenankern. Es geht um Ihr inneres Bild des Systems, nicht um die realen Personen im Raum.
Muss ich über meine Vergangenheit oder Familie sprechen?
Nur, wenn es für Sie relevant ist. Vieles zeigt sich auch ohne lange Erklärungen. Manchmal dürfen wir zurückgehen, um zu integrieren, was auf Lösung wartet. Wenn wir Anteile zurückholen, die wir einst abgespalten haben, darf das, was war, wirklich vergangen sein.
Was, wenn es unangenehm wird?
Veränderung fühlt sich nicht immer gut an, vor allem, wenn sie neu ist. Aber sie darf echt sein. Wachstum braucht Raum, manchmal auch Widerstand. Enge Passagen gehören dazu, so wie ein Weg durch einen Tunnel, an dessen Ende Licht wartet. Ich begleite Sie so, dass Sie sich sicher und gehalten fühlen, auch dann, wenn es eng und unbequem wird.
Ist das nicht zu „esoterisch"?
Meine Arbeit ist spirituell und zugleich bodenständig. Ich bin eindeutig, direkt und lebensnah. Spiritualität heißt für mich: mit offenem Herzen durchs Leben gehen und mit wachem Blick erkennen, was uns wirklich trägt.
Ich habe keine Zeit. Lohnt sich das überhaupt?
Innere Blockaden kosten täglich Energie. Wer sie löst, gewinnt oft neue Kraft, für sich und für andere. Schon kleine Schritte können viel verändern. Zeit haben wir selten von allein; wir nehmen sie uns, aus Verantwortung für unser Leben und für die, die uns nahestehen.
Was, wenn ich merke, dass es nichts für mich ist?
Dann ist das in Ordnung. Es ist Ihr Lebensweg und Sie entscheiden, wie weit Sie gehen. Viele spüren schon nach dem Orientierungsgespräch, ob es passt. Veränderung braucht Einverständnis und darf Zeit haben.
Bieten Sie Videosprechstunden an?
Ja. Ich begleite deutschlandweit per gesicherter Videosprechstunde, mit derselben Tiefe wie in der Praxis. Ideal, wenn ein persönliches Kommen nicht möglich ist oder Sie besondere Diskretion brauchen.
Wie vertraulich ist die Begleitung?
Absolut vertraulich. Als reine Selbstzahlerpraxis gibt es keinen Eintrag bei der Krankenkasse und keine Weitergabe von Daten. Gerade für Menschen in Verantwortung ist das ein geschützter Raum außerhalb von Akten und Diagnosen.
Was kostet eine Begleitung oder Familienaufstellung?
Das hängt vom Format ab und von der Dauer. Meine Leistungen sind Selbstzahlerleistungen. Die konkreten Preise nenne ich Ihnen gern im kostenfreien Orientierungsgespräch, in dem wir klären, was für Ihr Anliegen sinnvoll ist.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Meine Begleitung ist eine Selbstzahlerleistung auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Private Krankenversicherungen und Heilpraktiker-Zusatzversicherungen erstatten Heilpraktikerleistungen je nach Tarif teilweise; fragen Sie dazu bitte vorab bei Ihrer Versicherung. Der Vorteil der Selbstzahlung: keine Wartezeiten, volle Vertraulichkeit ohne Eintrag bei der Kasse, und wir arbeiten so, wie es für Sie stimmig ist.
Warum bieten Sie keine Probestunden an?
Ein echtes Kennenlernen gibt es: das kostenfreie Orientierungsgespräch, 30 Minuten, vertraulich und ohne Verpflichtung. Eine „Probestunde" der eigentlichen Arbeit biete ich bewusst nicht an. Systemisch gilt: Geben und Nehmen wollen im Gleichgewicht sein. Wenn Sie für die Begleitung etwas geben, entsteht Raum für das, was sich zeigen möchte. Und Ihre Arbeit wie meine wird gewürdigt.