Beziehungsthemen & Beziehungskonflikte in Berlin-Schöneberg
Wenn sich in der Liebe immer wieder dasselbe wiederholt.
Manche Menschen lieben von Herzen und geraten doch immer wieder in dieselben Konflikte. Der gleiche Streit, die gleiche Enttäuschung, das gleiche Gefühl, nicht wirklich anzukommen. In meiner Praxis in Berlin-Schöneberg begleite ich Menschen, die verstehen und verändern möchten, was sich in ihren Beziehungen wiederholt, vor Ort oder per Video. Ich begleite Sie auch durch Trennungen. Nicht jede Beziehung lässt sich halten, und manchmal dürfen wir anerkennen, dass für einen Lebensabschnitt der richtige Mensch an unserer Seite stand.
Auf dieser Seite lesen Sie, wie ich Beziehungskonflikte verstehe, wann Menschen zu mir kommen, wie ich systemisch mit Beziehungsthemen arbeite und wie eine Begleitung bei mir abläuft.
Wenn sich in der Liebe immer dasselbe wiederholt
Ein Mensch verliebt sich immer wieder in denselben Typ, gerät in dieselben Konflikte, erlebt dieselbe alte Enttäuschung. Das ist kein Pech und keine schlechte Wahl. Es ist eine Bewegung, die tiefer reicht, als der Verstand ahnt.
Woran Sie das Muster erkennen
Vielleicht kennen Sie das: Sie gehen mit großer Hoffnung in eine neue Beziehung. Erst entsteht eine tiefe Nähe, dann wächst die Distanz, und am Ende steht die Trennung. Oder es kommt immer wieder zu denselben Auseinandersetzungen, zum Streit um dieselben Themen. Manchmal zeigt es sich als Eifersucht und Verlustangst, manchmal als ein Seitensprung, Ihrer oder der Ihres Partners. Und manchmal bleibt am Ende der Liebeskummer, wenn eine Beziehung nach der anderen zerbricht. So verschieden diese Muster wirken, sie haben oft dieselbe Wurzel.
Wie wir lieben, lernen wir in der Ursprungsfamilie
Eine Partnerschaft ist oft ein Resonanzfeld. Das kann zu einer erfüllten Beziehung führen. Manchmal aber finden zwei Menschen gerade dann zueinander, wenn jeder im anderen unbewusst etwas Frühes sucht. In einer Frau ist vielleicht die alte Bewegung zum Vater noch offen, sie sehnt sich, ohne es zu wissen, bis heute nach seiner Liebe. In ihrem Mann ist es die Mutter. Schon das schafft eine tiefe Nähe und zugleich Konfliktpotenzial. Wenn die beiden dann streiten, sprechen im Grunde nicht Mann und Frau miteinander. Es begegnen sich eine Vaterwunde und eine Mutterwunde. Kein Wunder, dass solche Konflikte selten gut ausgehen. Selbst wenn der Streit beigelegt wird, bleibt oft ein Hunger, ein Gefühl, nicht genährt zu sein. Denn die Sehnsucht galt nie ganz dem Partner.
Wie wir lieben, lernen wir zuerst in unserer Ursprungsfamilie. Die Fähigkeit zu Nähe und Bindung nehmen wir vor allem aus der ersten Bewegung zu unserer Mutter mit. Ist diese Bewegung früh unterbrochen worden, zeigt sich das später oft in der Partnerschaft, etwa in dem Muster, Nähe zu suchen und sich kurz vor dem Ziel wieder zurückzuziehen.
Für eine tragfähige Beziehung dürfen drei Bewegungen gelingen, bei Frauen wie bei Männern: die zur Mutter, die zum Vater und die zum eigenen Leben. Das Gute ist: Diese Bewegungen lassen sich nachholen, auch als Erwachsene. Genau daran arbeite ich, damit erfüllte und glückliche Beziehungen wieder möglich werden. Mehr über diese drei Hinbewegungen und wie sie sich nachholen lassen, lesen Sie in meinem Beitrag Hinter dem Vater liegt der Lebenserfolg.
Die Liebe auf den ersten und den zweiten Blick
Wir schwärmen oft von der Liebe auf den ersten Blick, und sie ist auch wunderbar. Ich habe nur festgestellt, dass sie häufig eine gebundene, verstrickte Liebe ist. Im Familienfeld, etwa in einer Familienaufstellung, wird das sichtbar. Diese Liebe will oft erlösen, etwas gutmachen, das lange vor dem Partner geschah.
Die Liebe auf den zweiten Blick ist die freie. Sie sieht den anderen so, wie er wirklich ist, und sucht nichts in ihm. Sie will keine Erlösung. Sie will Erfüllung.
Hier setze ich an. Ich schaue mit Ihnen über die aktuelle Beziehung hinaus, auf die Muster und Bindungen, die sich durch Ihre Geschichte und Ihre Familie ziehen. Wird sichtbar, was uns bindet, kann sich die Liebe wieder dem Menschen zuwenden, der wirklich vor uns steht. Mehr dazu lesen Sie in meinem Beitrag Die Liebe auf den zweiten Blick.
Eine solche Liebe kann gelingen und dann lange verweilen, gerade weil sie im anderen nichts mehr sucht. Dann ist zwischen den Partnern nur noch Liebe.
Wenn eine alte Verstrickung mitregiert
Manchmal reicht das, was eine Partnerschaft belastet, noch weiter zurück. Ob eine Beziehung gelingt, hängt nicht allein von den beiden Partnern ab. Dahinter kann eine Verstrickung in der Ursprungsfamilie stehen. Oft ist es eine Bindung an ein Familienmitglied, das früh gegangen ist oder aus dem System ausgeschlossen wurde.
Aus Liebe trägt ein Mensch dann ein fremdes Schicksal mit und verzichtet manchmal, ohne es zu wissen, auf ein Stück eigenes Leben, auf Liebe, auf Partnerschaft, manchmal auf Kinder. Wie das im Leben aussehen kann, erzähle ich am Beispiel einer früheren Kollegin in meinem Beitrag Der Verzicht auf ein gutes Leben, und die wahren Gründe.
Solche Themen lassen sich nicht allein aus der eigenen Kindheit erklären. Sie sind systemisch. Genau hier hilft der Blick, den ich in der systemischen Begleitung und im Familienstellen einsetze. Aus einer belastenden Verstrickung kann dann eine stärkende Verbindung werden.
Wann Menschen zu mir kommen
Menschen kommen zu mir bei
- wiederkehrenden Mustern: immer derselbe Streit, immer derselbe Typ Partner,
- einem ständigen Wechsel aus Nähe und Distanz, aus Anziehung und Rückzug,
- Eifersucht, Verlustangst oder dem Gefühl, sich in Beziehungen zu verlieren,
- dem Wunsch nach einer erfüllten Partnerschaft, der sich nicht einstellt,
- Spannungen, die trotz Liebe nicht weniger werden,
- der Frage nach einer Trennung, oder dem Schmerz nach einer Trennung,
- dem Gefühl, in der Beziehung nicht wirklich anzukommen, obwohl äußerlich vieles passt.
Wie ich mit Beziehungsthemen arbeite
Ich arbeite ganzheitlich und systemisch, als Heilpraktikerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Meist ist das Einzelarbeit. Denn schon wenn ein Mensch seine eigenen Muster löst, verändert sich das ganze Beziehungsfeld. Und gerade in der Einzelarbeit lässt sich systemisch viel bewegen. Manchmal braucht es zuerst Ruhe im akuten Konflikt, oft aber lohnt der Blick auf das, was darunter liegt.
Ich arbeite dabei im Raum, mit Bodenankern und Aufstellungselementen, und mache sichtbar, was sich als Liebe zeigt, obwohl es eine Bindung an etwas Älteres war. Das unterscheidet meine Arbeit von einer reinen Gesprächstherapie. Wir schauen auf Ihre Biografie und über sie hinaus, auf die Bewegungen zwischen Ihnen und Ihren Eltern und auf das, was im Familiensystem unerlöst blieb.
Mitunter ist dann eine Familienaufstellung in der Gruppe sinnvoll, um eine unterbrochene Bewegung nachzuholen. Wird das geordnet und gewürdigt, wird etwas frei. Die Sehnsucht muss dann nicht mehr im Partner nach der Mutter oder dem Vater suchen.
Was ich biete und was nicht
Was Sie bei mir finden
- Einen systemischen Blick auf die Wurzeln Ihrer Beziehungsmuster.
- Präzise Arbeit im Raum, mit Bodenankern und klärenden Sätzen der Würdigung.
- Einen geschützten, vertraulichen Raum außerhalb des Kassensystems.
- Eine Begleitung in Ihrem eigenen Tempo.
Was Sie hier nicht finden
- Fertige Ratschläge oder Kommunikationstricks, die an der Oberfläche bleiben.
- Schuldzuweisungen an einen von beiden.
- Ein Versprechen, dass jede Beziehung gehalten werden muss. Manchmal ist auch ein guter Abschied die Lösung.
So arbeiten wir zusammen
- Orientierungsgespräch (30 Minuten, kostenfrei, online oder telefonisch): Wir klären Ihr Anliegen und prüfen die Passung.
- Anamnese und Begleitung: in einem für Sie stimmigen Rhythmus, meist etwa alle vier Wochen, weil die Arbeit in die Tiefe geht.
- Formate: in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg oder per Videosprechstunde.
Wie lange die Begleitung dauert
Das hängt von Ihrem Anliegen ab. Manchmal bringt schon die erste Sitzung eine Klärung. Oft sind es vier bis sechs Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen, damit das, was sich löst, sich setzen kann. Manchmal ist eine längere Begleitung sinnvoll, dann vergrößern wir die Abstände. Festlegen müssen Sie sich auf nichts. Sie können zunächst eine einzelne Sitzung buchen und danach entscheiden, ob es Ihnen gutgetan hat.
Rechtlicher Hinweis: Meine Begleitung ist komplementär und ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung. In akuten Krisen mit Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder den Notruf 112.
Häufige Fragen zu Beziehungsthemen
Was ist der Unterschied zu einer klassischen Beziehungsberatung?
Eine Beratung gibt meist Rat und Kommunikationsregeln von außen. Ich arbeite heilkundlich und systemisch, das heißt, wir schauen an die Wurzel dessen, was sich in Ihren Beziehungen wiederholt, oft bis in Ihre Herkunft. Ich bin Heilpraktikerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, kein Coach und keine Beraterin.
Arbeiten Sie auch mit Paaren oder nur mit Einzelnen?
Meine Arbeit ist vor allem Einzelbegleitung. Oft möchte ich beide Partner einzeln stärken, damit jeder seine eigenen Themen ohne Scham und Scheu ansprechen kann, was ohne den anderen im Raum meist leichter gelingt. Mein Ziel ist, beide in ihre Kraft zu bringen, sodass sie sich neu begegnen können. Auch wenn ich beide Partner begleite, ergreife ich keine Partei, ich kann das gut trennen.
Bringt es etwas, wenn nur ich komme und nicht mein Partner?
Ja. Vieles, was sich in einer Beziehung zeigt, wurzelt in dem, was Sie selbst mitbringen. Wenn sich das in Ihnen ordnet, verändert sich oft auch die Dynamik zu zweit, ganz ohne dass Ihr Partner dabei ist.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das schätzen wir gemeinsam ein. Vier bis sechs Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen sind oft eine gute Größe. Manchmal braucht es mehr, dann vergrößern wir die Abstände.
Ist die Begleitung vertraulich und online möglich?
Ja. Sie findet außerhalb des Kassensystems statt, ohne Diagnose und ohne Akte. Sitzungen sind in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg oder per Videosprechstunde möglich.
Was kostet eine Sitzung?
Sie sind bei mir Selbstzahlerin oder Selbstzahler. Die Einzelheiten besprechen wir im kostenfreien Orientierungsgespräch.