Begleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin-Schöneberg

Hinschauen, bevor sich ein Muster fürs Leben festsetzt.

Wenn ein junger Mensch den Halt verliert

Ein Kind, das sich zurückzieht. Eine Jugendliche, die zu wenig isst oder heimlich zu viel. Ein junger Mann, der sich in Gaming, Alkohol oder Drogen verliert. Ein Kind, das in der Schule aneckt, wütend wird, nicht zur Ruhe kommt. Wenn ein junger Mensch den Halt verliert, spürt das ganze Umfeld: Hier stimmt etwas nicht und guter Rat allein reicht nicht mehr.

In meiner Praxis in Berlin-Schöneberg – und deutschlandweit per Video – begleite ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, bei denen sich früh ein belastendes Muster zeigt. Vieles, was wir in uns tragen, wird in den ersten Lebensjahren angelegt. Was unverarbeitet bleibt, sucht sich einen Ausdruck: in einer Essstörung, in Sucht, in Unruhe, Wut oder Rückzug. Das ist kein Versagen und kein schlechter Charakter. Es ist ein junger Mensch, dessen Inneres zeigt, dass etwas gesehen werden will.

Dieses Thema ist mir näher als jedes andere. Als Jugendliche und junge Frau war ich selbst magersüchtig und bulimisch. Und ich habe den Weg hinausgefunden. Ich weiß, wie sich dieser Sog anfühlt. Und ich weiß, dass es einen Ausgang gibt.

Wobei ich junge Menschen begleite

Junge Menschen und ihre Familien kommen zu mir bei

  • Essstörungen: Magersucht, Bulimie, Binge Eating und einem belasteten Verhältnis zum eigenen Körper.
  • Süchten und Konsum: Alkohol, Zigaretten, Drogen, Spielsucht sowie exzessivem Gaming und Handynutzung.
  • ADHS und innerer Unruhe: wenn Konzentration, Impulse und Ruhe schwerfallen.
  • Verhaltensauffälligkeiten: Lernschwierigkeiten, Wut, Aggression, Auffälligkeiten in Schule oder Familie.
  • Depressiven Verstimmungen und Rückzug: Antriebslosigkeit, Traurigkeit, dem Gefühl, nicht dazuzugehören.

Wie ich das verstehe

Ich sehe hinter dem Symptom den Menschen. Ein junger Mensch steht dem Ursprung seiner Prägungen noch nah; vieles hat sich noch nicht verfestigt. Genau das ist die Chance: Was früh gesehen und verstanden wird, muss sich nicht ein Leben lang wiederholen.

Eine Essstörung, eine Sucht, ein auffälliges Verhalten ist oft der Versuch, etwas Unerträgliches erträglich zu machen, ein Ventil für Gefühle, für die es noch keine Sprache gibt. Wir gehen behutsam dorthin, wo der Schmerz sitzt, würdigen ihn und geben dem, was abgespalten wurde, seinen Platz zurück. Löst sich das Muster, wird frei, was in ihm gebunden war: Kraft, Lebendigkeit und Selbstvertrauen kehren zurück.

Für Eltern

Wenn ein Kind ein Symptom trägt, ist selten das Kind allein „das Problem". Oft zeigt sich im jungen Menschen etwas, das zum ganzen System gehört: eine Last, eine Loyalität, ein unausgesprochenes Thema. Das ist keine Schuldfrage, sondern eine Entlastung. Wenn wir das System in den Blick nehmen, muss Ihr Kind das Gewicht nicht länger allein tragen. Ich beziehe Eltern ein und wahre zugleich den geschützten Raum, den der junge Mensch für sich braucht.

Was mein Angebot ist – und was nicht

Mein Angebot für Sie

  • Ein geschützter, vertraulicher Raum ohne Krankenakte und ohne Etiketten.
  • Der Blick auf die Ursache hinter dem Symptom, nicht nur auf das Verhalten.
  • Systemische Arbeit, die den jungen Menschen und die Familie einbezieht.
  • Naturheilkundliche Unterstützung für Schlaf, Nerven und innere Ruhe.

Was Sie hier nicht finden

  • Heilversprechen.
  • Schuldzuweisungen an Eltern oder Kind.
  • Einen Ersatz für ärztliche oder psychiatrische Behandlung, wenn diese nötig ist.

So arbeiten wir zusammen

  • Orientierungsgespräch (30 Min., kostenfrei, online oder telefonisch): meist zuerst mit den Eltern oder dem jungen Erwachsenen. Wir klären das Anliegen und die Passung.
  • Anamnese & Bestandsaufnahme: ein Blick auf Körper, Biografie und das familiäre System.
  • Begleitung: behutsame, altersgerechte Schritte im Tempo des jungen Menschen, bei Bedarf ergänzend zur ärztlichen oder therapeutischen Behandlung.

Rechtlicher Hinweis: Meine Begleitung ist komplementär und ersetzt keine medizinische, kinder- und jugendpsychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Essstörungen und Suchterkrankungen können lebensbedrohlich sein und gehören in ärztliche Behandlung. Meine Arbeit versteht sich ergänzend. In akuten Krisen mit Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder den Notruf 112.

    Wenn es Zeit ist hinzuschauen.

    Ein erstes Gespräch zeigt, was Sie bewegt – und wohin es gehen kann.

     

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