Systemische Begleitung in Berlin-Schöneberg

Wenn das Gespräch der erste Schritt ist und mehr werden darf.

Manchmal ahnen wir, dass etwas nicht stimmt, obwohl äußerlich alles passt. Immer dieselben Muster. Eine Entscheidung, die sich nicht treffen lässt. Eine Unruhe, die durch keinen Urlaub weicht. Oder das leise Gefühl, dass der Sinn fehlt, dass wir privat oder beruflich nicht weiterkommen. In der systemischen Begleitung schauen wir hin, wo das herkommt, und was sich verändern lässt.

Auf dieser Seite erfahren Sie, was systemische Begleitung und Therapie sind, wobei sie helfen und wie ich in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg arbeite.

Was systemische Begleitung und systemische Therapie ist

Ich bin Heilpraktikerin & Heilpraktikerin für Psychotherapie. Das ist ein eigener Rahmen, die Heilkunde. Ich darf und will an die seelische Wurzel eines Musters gehen, dorthin, wo etwas aus Ihrer Geschichte und Ihrem Familiensystem wirkt. Mir geht es um das Ganze, damit sich im Inneren etwas löst und Sie im Leben insgesamt vorankommen, über einen einzelnen Bereich hinaus.

Der systemische Blick sieht den Menschen als Teil seiner Systeme: der Familie, der Herkunft, der Beziehungen, des beruflichen Umfelds. Die systemische Therapie folgt der Erkenntnis, dass wir in ein Familiensystem eingebettet sind, das einer inneren Ordnung folgt. Darum schaue ich auf die Hinbewegungen zur Mutter, zum Vater und zum eigenen Leben, und auf die Dynamiken in unseren Beziehungen, privat wie beruflich, bis hin zu Paar- und Beziehungsthemen.

Der Blick reicht weiter als die eigene Biografie

Und hier unterscheidet sich mein Blick von der klassischen Psychotherapie. Sie schaut vor allem auf die eigene Entwicklung, auf das, was ein Mensch selbst erlebt oder erworben hat. Ich schaue darüber hinaus. Ein großer Teil dessen, was uns belastet, wurzelt gar nicht im eigenen Erleben. Es sind Wiederholungen eines fremden Schicksals in der Familie, der Erfahrungen anderer Familienmitglieder, oft über Generationen hinweg. Deshalb suche ich nach Mustern und Wiederholungen, danach, was sich durch eine ganze Ahnenlinie zieht, durch die weibliche oder die männliche Linie, bis es sich in unserem Leben noch einmal zeigt.

Und dieser Blick endet nicht an der Grenze zwischen unserem privaten und unserem beruflichen Leben. Alles ist in den großen Lebensvollzug eingebettet und nicht teilbar. Das verbindende Element sind wir selbst. Immer wieder stelle ich fest: Was uns privat schwerfällt, fällt uns auch beruflich schwer, etwa Beziehungen einzugehen, Konflikte auszutragen oder Auseinandersetzungen auszuhalten. Oft gibt es Parallelen zwischen unserem Platz in der Ursprungsfamilie und unserer Rolle im Beruf. Wo wir damals nicht vorankamen, zeigt sich später gern im beruflichen Umfeld wieder. Mehr über diesen ganzheitlichen Gedanken lesen Sie auf meiner Seite Mein Ansatz.

Wobei systemische Begleitung hilft

Sie müssen sich nicht in einer akuten Krise befinden. Oft ist es der Wunsch nach mehr Eindeutigkeit, Lebensqualität, innerer Freiheit oder Sinn, der Menschen in meine Praxis führt. Im Äußeren sind wir heute frei, im Inneren oft gebunden. Genau darum geht es: sich innen wieder reich und frei zu fühlen, damit auch im Außen mehr möglich wird und wir über uns hinauswachsen.

Menschen kommen zu mir bei

  • Beziehungsthemen und immer wiederkehrenden, zehrenden Mustern.
  • dem Wunsch nach einer erfüllten Partnerschaft oder einem unerfüllten Kinderwunsch.
  • beruflichen Umbrüchen, Sinnfragen oder dem Gefühl, am falschen Ort zu sein.
  • verschlossenen Türen: Warum komme ich beruflich nicht weiter? Warum erfüllt mich mein Beruf oder eine Beziehung nicht?
  • innerer Unruhe oder Erschöpfung, die sich durch Urlaub nicht mehr beheben lässt.
  • Spannungen und Konflikten mit Eltern, Geschwistern oder den eigenen Kindern, ebenso mit Partnerinnen und Partnern oder mit Kolleginnen und Vorgesetzten im Beruf.
  • Lebensphasen und Plänen, die anders verlaufen als gedacht.
  • dem leisen Gefühl, dass etwas nicht stimmt, obwohl von außen alles in Ordnung scheint.
  • den tieferen Lebensthemen hinter chronischen und teils schweren körperlichen Krankheiten.

    Tragen Sie viel Verantwortung im Beruf, finden Sie ein eigenes, diskretes Angebot auf meiner Seite Für Führungskräfte.

    Wie ich arbeite

    Ich arbeite mit einem systemischen Ansatz, der neue Perspektiven öffnet, entlang der Prinzipien des Lebens. Ich schaue, was eigentlich die Ordnung sein sollte. Denn es ist ein Phänomen: Wir kommen alle gleich auf die Welt und landen doch an ganz unterschiedlichen Punkten. Dazwischen liegt, wie wir aufwuchsen, wie wir geprägt wurden, welche Bezugspersonen wir hatten. So wie ein Baum nach einer inneren Ordnung wächst, ist auch im Menschen eine Ordnung angelegt.

    Wie eine Sitzung abläuft

    Ich arbeite viel in Einzelsitzungen in meiner Praxis, systemisch und im Raum: mit Bodenankern, Positionen und Sätzen der Würdigung und der Ausrichtung. Denn wir müssen alle wieder ins Fühlen kommen. Die meisten kennen das: „Ich hatte so eine Ahnung", und folgen ihr doch nicht. Wir haben viel häufiger, als wir glauben, ein inneres Gespür für das, was in unserem Leben geschieht. Zu dieser inneren Stimme dürfen wir zurückfinden. Ein inneres Bild im Raum darzustellen hilft dabei: Was wir sehen und greifen können, begreifen wir, und was wir begreifen, können wir verändern.

    Es geht nie um die nachträgliche Erklärung für das, was war. Ich suche immer den Ausweg. Manchmal müssen wir zurückschauen, wo es wehtat, doch wir suchen den Lösungsweg nach vorn. Ich pathologisiere nicht. Ich denke in Phänomenen des Lebens, in zwischenmenschlichen Beziehungen und Bewegungen der Seele, nicht in starren Rastern. Ähnlich wie in einer Familienaufstellung arbeite ich auch hier phänomenologisch.

    Das Ziel dieser Arbeit

    Die meisten Hürden, etwas in unserem Leben umzusetzen, kommen von innen. Deshalb frage ich gern: Was würden Sie in die Welt bringen, wenn es im Inneren keine Hindernisse mehr gäbe? Genau darum geht es mir.

    Dafür braucht es das Einverständnis mit sich selbst, mit der eigenen Vergangenheit und der eigenen Herkunft. Ein Ja zum Leben, so wie es ist, auch wenn Sie nicht mit allem einverstanden sind, was geschehen ist. Aus diesem Ja erwächst Handlungsspielraum. Denn viele Menschen handeln, als hätten sie keine Wahl, und diese gefühlte Wahllosigkeit ist hochgradiger Stress.

    In einem Satz: Zwischen mir und mir passt kein Blatt. Ganz mit sich eins, mit der eigenen Herkunft versöhnt und nach vorn ausgerichtet. Oft aber zieht uns ein Trigger zurück in die Vergangenheit. Wir laufen zwischen alten Prägungen und den Ängsten, die wir daraus in die Zukunft projizieren, hin und her und verpassen das Hier und Jetzt, wo Zufriedenheit und gute Entscheidungen entstehen. Wie das zusammenhängt, beschreibe ich in Ein Satz, und plötzlich sind wir wieder zwölf.

    Meine Erfahrung

    Mein größter Fundus ist nicht eine theoretische Ausbildung, sondern die gelebte Praxis. Vor über 20 Jahren bin ich aus einem eigenen Anliegen zum Familienstellen gekommen. Seither habe ich mich dieser Arbeit ausgesetzt, das theoretische Fundament von Bert und Sophie Hellinger gründlich studiert und vor allem die Dynamiken des Lebens an unzähligen Praxisfällen und am Leben selbst gelernt: in Beziehungen, bei Kinderwunsch, bei Krankheit, privat wie beruflich. Aus mehr als 2.500 Aufstellungen. Genau diese praktische Arbeit mit Menschen unterscheidet mich. Dazu bin ich Heilpraktikerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Mehr über meinen Weg lesen Sie auf meiner Seite Über mich.

    Was ich biete und was nicht

    Was Sie bei mir finden

    • Einen geschützten, vertraulichen Raum außerhalb des Kassensystems.
    • Eine Begleitung frei von starren Diagnoseetiketten oder psychologischen Rastern.
    • Präzise Arbeit im Raum und klärende Sätze der Würdigung und Ausrichtung für Ihr System.
    • Eine Anpassung der Arbeit an Ihr eigenes Tempo.

      Was Sie hier nicht finden

      • Das bloße Verwalten von Problemen oder rein theoretische Erklärungen.
      • Vorgefertigte Ratschläge, die nicht zu Ihrer Biografie passen.
      • Etiketten, die in einer Krankenkassenakte landen.
      • Oberflächliche Beruhigung, wo Wahrhaftigkeit gebraucht wird.

        So arbeiten wir zusammen

        • Orientierungsgespräch (30 Minuten, kostenfrei, online oder telefonisch): Wir klären Ihr Anliegen, prüfen die Passung und bestimmen den ersten Schritt.
        • Anamnese und Begleitung: Wir arbeiten in einem für Sie stimmigen Rhythmus, meist einmal im Monat oder alle sechs Wochen, weil die Arbeit in die Tiefe geht.
        • Formate: in meinen Praxisräumen in Berlin-Schöneberg oder flexibel per Videosprechstunde.

          Wie lange eine Begleitung dauert

          Erfahrungsgemäß braucht es mindestens sechs Sitzungen, bis sich eine spürbare Veränderung einstellt. Bei einem Abstand von rund vier Wochen ist das eine Begleitung über etwa ein halbes Jahr. Danach schätzen wir gemeinsam neu ein. Steht eine größere Wandlung an, innerlich wie äußerlich, gilt für mich die Maßgabe: Ein neuer Mensch entsteht in neun Monaten. Dann kann es einmal im Monat über neun bis zwölf Monate sinnvoll sein, also etwa neun bis zwölf Sitzungen. Das ist eine Orientierung, kein festes Paket, wir entscheiden Schritt für Schritt.

          Und Sie müssen sich zu nichts festlegen. Sie können auch zunächst nur eine einzelne Sitzung buchen und danach entscheiden, ob es Ihnen gutgetan hat. Von Sitzung zu Sitzung schauen wir dann gemeinsam, was es gerade braucht: eine Fortsetzung, eine Pause oder etwas anderes.

          Rechtlicher Hinweis: Die Begleitung ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung. In akuten Krisen mit Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder den Notruf 112.

          Häufige Fragen zur systemischen Begleitung

          Was ist der Unterschied zwischen systemischem Coaching, Beratung und Therapie?

          Coaching begleitet gesunde Menschen bei Zielen und Entwicklung, oft ressourcen- und lösungsorientiert, und viele Coaches tun das mit großer Tiefe. Es ist rechtlich keine Heilkunde. Systemische Beratung begleitet kurzzeitig bei konkreten Fragen. Systemische Therapie geht an die tieferen, seelischen Themen. Genau dort setze ich an: Als Heilpraktikerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie verbinde ich systemische Begleitung und Therapie und schaue ganzheitlich, weil alles im großen Lebensvollzug eingebettet und nicht teilbar ist.

          Worin unterscheidet sich Ihre Arbeit von einer Psychotherapie?

          Als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite ich auch therapeutisch. Meine systemische Arbeit ist lösungs- und potenzialorientiert, geht an die Wurzel der Muster und kommt ohne Diagnose und Kassenakte aus. Eine Diagnose ist der Befund eines Arztes, Psychotherapeuten oder Psychiaters. Ich schaue ganzheitlich auf den Menschen hinter der Diagnose und auf die Phänomene des Lebens. In akuten Erkrankungen oder Krisen ist eine ärztliche oder psychiatrische Behandlung nötig, meine Arbeit ergänzt sie.

          Muss ich krank sein oder eine Diagnose haben?

          Nein. Sie können auch mit einer Diagnose kommen, und wir schauen systemisch auf das, was dahintersteht. Ebenso oft ist es der Wunsch nach mehr Eindeutigkeit, Lebensqualität, innerer Freiheit oder Sinn, ganz ohne akute Krise.

          Wie viele Sitzungen brauche ich?

          Das hängt vom Anliegen ab. Manchmal kommt die große Klärung schon in der ersten Sitzung. Erfahrungsgemäß braucht es danach vier bis sechs Sitzungen. Für einen wirklichen Wandel dürfen es auch neun bis zwölf Monate sein. Die Frequenz ist eher einmal im Monat oder alle sechs Wochen, denn wir gehen tief an die Wurzeln, und neue Erkenntnisse brauchen Zeit zum Wirken. Die Seele arbeitet dabei wie eine Zwiebel, Schicht für Schicht.

          Was ist der Unterschied zur Familienaufstellung?

          Die systemische Begleitung ist Einzelarbeit, auch mit Bodenankern und Aufstellungselementen. Eine Familienaufstellung findet dagegen immer in der Gruppe statt.

          Ist die Begleitung vertraulich?

          Ja. Sie findet außerhalb des Kassensystems statt. Es gibt keine Meldung an Krankenkassen und keine Diagnoseakte. Was besprochen wird, bleibt zwischen uns.

          Ist die Begleitung online möglich?

          Ja. Sitzungen sind in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg oder per Videosprechstunde möglich.

          Was kostet eine Sitzung?

          Sie sind bei mir Selbstzahlerin oder Selbstzahler. Die Einzelheiten besprechen wir im kostenfreien Orientierungsgespräch.

          Wenn es Zeit ist hinzuschauen.

          Ein erstes Gespräch zeigt, was Sie bewegt und wohin es gehen kann.

           

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