Traumatherapie in Berlin-Schöneberg

Die verlorenen Anteile zurückholen und wieder ganz werden.

Wenn ein alter Schmerz die Gegenwart bestimmt

Ein Ton. Ein Geruch. Ein bestimmter Blick. Und plötzlich ist alles wieder da. Der Körper reagiert, bevor der Kopf begreift. Menschen, die ein Trauma erlebt haben, erzählen mir oft dasselbe: dieses Gefühl, nicht ganz zu sein, innerlich abgeschnitten. Und das Ausgeliefertsein an Auslöser, die von außen harmlos wirken.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg – und deutschlandweit per Video – Menschen durch die Aufarbeitung von Traumata. Ich arbeite aus einem eigenen Verständnis von Trauma heraus, das über viele Jahre und mehr als 2.500 Aufstellungen gewachsen ist, keine Methode von der Stange.

Wie ich Trauma verstehe

In Zeiten höchster Not, in denen ein Trauma entsteht, tut unser Inneres etwas zutiefst Weises: Es spaltet einen Anteil von uns ab, einen Seelen- oder Persönlichkeitsanteil, legt ihn still und parkt ihn im Unterbewusstsein. So überleben wir das Unerträgliche. Das ist eine kreative Überlebensleistung, kein Defekt.

In der Natur gibt es dafür ein Bild: Obstbäume sind die einzigen Bäume, die einen ganzen Ast stilllegen und von der Versorgung abschneiden können, um zu überleben. Anders als dem Baum fehlt uns danach dieser Anteil. Vielleicht der Anteil Frau, weil unsere Grenzen überschritten wurden. Vielleicht der Anteil Tochter oder Sohn, weil in der Ursprungsfamilie etwas geschah, das einen Seeleneindruck hinterließ. Vielleicht der Anteil Freundin oder Freund, weil wir jung einen nahen Menschen verloren haben.

Und ich beobachte noch etwas: Wir lassen diesen Anteil in genau jener Situation zurück. Das erklärt, warum wir bestimmte Momente wieder und wieder durchleben, in Gedanken und in Träumen. Und warum das Leben uns immer wieder in ähnliche Situationen führt. Dorthin, wo dieser Anteil mit all seinem Potenzial gebraucht würde.

Was in der Begleitung geschieht

Die gute Nachricht: Wir müssen das Trauma nicht noch einmal durchleben. Wir holen den zurückgelassenen Anteil dort ab, wo er geblieben ist, nehmen ihn wieder auf und lassen ihn in uns nachreifen. Denn er ist nur so alt wie wir damals waren. Stück für Stück werden wir wieder ganz.

Der Volksmund sagt, jemand habe "nicht mehr alle Tassen im Schrank". Ich finde das treffender, als es gemeint ist: Je mehr Anteile uns fehlen, desto "ver-rückter" fühlen wir uns. Im Wortsinn von uns selbst weggerückt. Das Ziel meiner Arbeit ist, all diese "Tassen" wieder einzusammeln. Ist ein Anteil erlöst und integriert, können auch die alten Trigger ihre Macht über uns verlieren.

Wann eine Traumabegleitung hilft

Menschen kommen zu mir, wenn

  • sich Situationen, Gedanken oder Albträume immer wieder aufdrängen,
  • ein Ton, ein Geruch, ein Bild heftige körperliche Reaktionen auslöst,
  • das Gefühl bleibt, nicht ganz oder innerlich abgeschnitten zu sein,
  • überschrittene Grenzen, Verlust oder frühe Erfahrungen bis heute nachwirken,
  • das Leben sie immer wieder in dieselben Muster führt.

    Was mein Angebot ist – und was nicht

    Mein Angebot für Sie

    • Ein sicherer, vertraulicher Raum, in dem Ihr Tempo zählt.
    • Ein Weg, der ohne das erneute Durchleben des Traumas auskommt.
    • Der Blick auf den Anteil und das Potenzial, das mit ihm zurückkehrt.
    • Naturheilkundliche Unterstützung für Stabilität und einen ruhigen Körper.

      Was Sie hier nicht finden

      • Heilversprechen.
      • Das Wiederholen des Traumas als Selbstzweck.
      • Einen Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung bei komplexer oder akuter Traumafolgestörung.

        So arbeiten wir zusammen

        • Orientierungsgespräch (30 Min., kostenfrei, online oder telefonisch): Wir klären Anliegen und Passung, in Ruhe.
        • Stabilisierung & Anamnese: zuerst Sicherheit und Boden, dann ein Blick auf Biografie und System.
        • Integrationsarbeit: den Anteil abholen, würdigen und nachreifen lassen – in Etappen, in Ihrem Tempo.

        Rechtlicher Hinweis: Ich bin Heilpraktikerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie; meine Begleitung ist komplementär und ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei komplexen oder akuten Traumafolgestörungen ist ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung angezeigt – meine Arbeit versteht sich ergänzend. In akuten Krisen mit Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder den Notruf 112.

        Wenn es Zeit ist hinzuschauen.

        Ein erstes Gespräch zeigt, was Sie bewegt – und wohin es gehen kann.

         

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