Leistungen
Schlafstörungen ganzheitlich behandeln in Berlin-Schöneberg
Es ist selten nur der Schlaf.
Der Tag ist vorbei, der Kopf nicht. Sie liegen wach, und die Gedanken drehen sich. Oder Sie schlafen ein und werden um halb vier wieder wach, hellwach, ausgerechnet dann. Am Morgen sind Sie wie gerädert und fragen sich, wie Sie den Tag überstehen sollen. In meiner Praxis in Berlin-Schöneberg behandle ich Menschen, deren Schlaf aus dem Takt geraten ist.
Auf dieser Seite erfahren Sie, was nachts wirklich wachhält, warum die Uhrzeit des Aufwachens etwas erzählt und wie wir gemeinsam an die eigentliche Stelle kommen.
Wenn der Schlaf ausbleibt, meldet sich das Leben
Tagsüber sind wir beschäftigt. Es gibt genug, das uns ablenkt. Nachts fällt all das weg, und in der Stille kommt hoch, was der Tag übertönt hat. Sorgen, offene Fragen, ein alter Kummer, eine Anspannung, die sich nie ganz löst.
Das ist keine Schwäche und kein Versagen. Der Schlaf ist ehrlich. Er zeigt, was in uns noch keine Ruhe gefunden hat.
Genau deshalb greift der reine Blick auf die Schlafhygiene oft zu kurz. Ein kühles Zimmer und kein Bildschirm am Abend, das ist richtig und hilft. Offen bleibt dabei die Frage, warum wir innerlich nicht loslassen können. Solange die offen bleibt, kehrt das Wachliegen oft zurück.
Woran Sie eine Schlafstörung erkennen
Vielleicht kommt Ihnen das eine oder andere bekannt vor:
- Sie liegen abends lange wach, obwohl Sie müde sind.
- Sie schlafen ein und wachen mitten in der Nacht wieder auf, oft zur selben Zeit.
- Sie werden früh wach und finden nicht mehr in den Schlaf.
- Die Gedanken kreisen, sobald es still wird.
- Sie gehen mit einem leisen Widerwillen ins Bett, weil Sie die Nacht schon fürchten.
- Am Morgen fühlen Sie sich wie zerschlagen, tagsüber erschöpft und dünnhäutig.
Wann Sie aufwachen, erzählt etwas
Viele Menschen wachen fast immer zur selben Zeit auf. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt der Gedanke, dass jedes Organ eine Zeit hat, in der es besonders arbeitet. Die sogenannte Organuhr. Wer regelmäßig im selben Fenster wach wird, bekommt darin einen Hinweis auf das Thema, das dahinterliegen kann.
Den frühen Nachtstunden, gegen ein bis drei Uhr, wird in diesem Bild die Leber zugeordnet, in der Organsprache verbunden mit Verarbeitung, Wut und Autorität. Den Stunden gegen drei bis fünf Uhr die Lunge, der dort Trauer, Grenze und Loslassen zugeschrieben werden. Das ist keine Diagnose, es ist eine Landkarte, die zeigt, wo sich das Hinschauen lohnt.
Wie der Körper auf diese Weise mit uns spricht, habe ich in meinem Beitrag Wer schlecht schläft, kauft sich einen Ring beschrieben.

Ein erster Schritt
Ein erstes Gespräch zeigt, wo Sie stehen und welcher Schritt jetzt der nächste sein kann.
Schlaf ist auch eine Reise
Tag und Nacht sind die älteste Ordnung unseres Lebens. Wir wachen, und wir schlafen, und beim Einschlafen geben wir etwas ab. Die Kontrolle, das Wachbewusstsein, den festen Boden. Für einen Menschen, der lernen musste, immer auf der Hut zu sein, ist das keine Kleinigkeit. Loslassen ins Dunkle verlangt Vertrauen.
Schon als Kinder haben wir das gelernt, in guten Nächten getragen und gehalten. Wo dieses Urvertrauen früh erschüttert wurde, meldet es sich später manchmal in der Nacht zurück. Dann wacht etwas in uns, das sich nicht fallen lassen mag, aus einer alten Sorge, ob auch jemand da ist und ob wir sicher zurückkommen.
Guter Schlaf ist kein Kraftakt. Er braucht vor allem ein Inneres, das zur Ruhe kommen darf.
Worüber wir nachts wachen
Manchmal liegen wir wach, weil in uns etwas keine Ruhe findet, das nicht ganz zu uns gehört. Eine Unruhe, eine Sorge, eine Last, die wir aus unserer Familie mittragen, ohne davon zu wissen. Wer nachts wacht, hält oft, ohne es zu ahnen, für jemanden Wache.
Das lässt sich im Gespräch benennen und in der systemischen Begleitung anschauen. Besonders eindrücklich wird es in einer Familienaufstellung, wo sichtbar wird, was uns wachhält, auch wenn wir es tagsüber nicht benennen können. Was gesehen wird, lässt sich leichter ansprechen.
Auch der Körper darf zur Ruhe kommen
Wer lange schlecht schläft, gerät in einen Kreislauf. Der Körper bleibt in Alarm, und der Alarm hält wach. Deshalb schaue ich auch auf ihn: auf den Rhythmus des Tages, auf Verdauung, Atem und Anspannung. Welche naturheilkundlichen Mittel und welche Impulse aus der Homöopathie unterstützen können, besprechen wir gemeinsam, ergänzend zu Ihrer ärztlichen Versorgung.
Ein Wort zur Vorsicht: Nicht jede Schlafstörung ist seelisch. Manches hat körperliche Ursachen, die zuerst ärztlich abzuklären sind, etwa nächtliche Atemaussetzer, unruhige Beine, die Schilddrüse oder das Herz. Diese Abklärung steht immer am Anfang. Meine Arbeit tritt daneben.
Was ich biete und was nicht
Was Sie bei mir finden
- Eine ruhige, ehrliche Bestandsaufnahme: körperlich, seelisch, biografisch und systemisch.
- Den Blick auf das, was Sie nachts wachhält.
- Naturheilkundliche Impulse für den Körper, abgestimmt auf Ihre ärztliche Versorgung.
- Systemische Arbeit und, wenn es passt, eine Familienaufstellung.
Was Sie hier nicht finden
- Schlafmittel und Rezepte.
- Eine Garantie, dass Sie ab morgen durchschlafen.
- Eine weitere Schlafhygiene-Checkliste.
- Druck. Auch der Schlaf lässt sich nicht erzwingen.
So arbeiten wir zusammen
- Orientierungsgespräch (30 Minuten, kostenfrei, telefonisch): Was führt Sie her, und passen wir zusammen?
- Anamnese und Bestandsaufnahme: ein ruhiger Blick auf Ihre Nächte, den Körper, die Gefühle und das, was im Leben dahintersteht.
- Behandlung: Schritt für Schritt schauen wir auf das, was Sie wachhält, mit systemischer Arbeit und naturheilkundlichen Impulsen, in Ihrem Rhythmus.
Wie lange die Behandlung dauert
Erfahrungsgemäß planen wir mindestens sechs Sitzungen ein, bei einem Abstand von rund vier Wochen also etwa ein halbes Jahr. Danach schätzen wir gemeinsam neu ein.
Sie müssen sich zu nichts festlegen. Sie können auch mit einer einzelnen Sitzung beginnen und danach entscheiden, ob es Ihnen gutgetan hat.
Rechtlicher Hinweis: Ich bin Heilpraktikerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und behandle auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes eigenverantwortlich. Körperliche Ursachen von Schlafstörungen klären Ihre Ärztin oder Ihr Arzt, das gilt besonders bei Atemaussetzern, unruhigen Beinen oder anhaltender Erschöpfung. Bei anhaltender depressiver Verstimmung gehört die ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung dazu. Verschriebene Medikamente setzen Sie bitte nicht ohne ärztliche Rücksprache ab und verändern die Dosis nicht eigenmächtig; das gilt besonders für Schlaf- und Beruhigungsmittel. Einen Heilerfolg kann niemand versprechen, ich auch nicht. Bei akuten Beschwerden, in einer Krise oder bei Gedanken, sich das Leben zu nehmen, wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder die Telefonseelsorge 116 123, alle rund um die Uhr erreichbar. Nachts erreichen Sie außerdem den Berliner Krisendienst unter 030 390 63 10. Weitere Anlaufstellen finden Sie auf meiner Seite Notfall und Krisenhilfe.
Häufige Fragen zu Schlafstörungen
Warum wache ich immer um dieselbe Zeit auf?
Ein regelmäßiges Aufwachen zur selben Uhrzeit ist auffällig und lohnt den zweiten Blick. In der Organuhr wird jeder Zeit ein Organ und ein seelisches Thema zugeordnet. Als Diagnose taugt das nicht. Es ist ein Wegweiser, der zeigt, wo wir gemeinsam hinschauen können.
Kommen Schlafstörungen von der Psyche?
Oft spielt die Seele mit, Stress, Sorgen, Grübeln, eine alte Last. Manchmal steckt aber auch etwas Körperliches dahinter. Deshalb gehört die ärztliche Abklärung dazu, und beides schließt sich nicht aus.
Ersetzen Sie meine Schlafmittel?
Nein. Ich verordne keine Medikamente und setze keine ab. Das ist Sache Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes. Ich arbeite ergänzend und schaue mit Ihnen auf das, was hinter dem Wachliegen steht.
Ist die Behandlung online möglich?
Ja. Sitzungen sind in meiner Praxis in Berlin-Schöneberg oder per Videosprechstunde möglich.
Was kostet die Behandlung?
Meine Behandlung ist eine Selbstzahlerleistung außerhalb des Kassensystems. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt sie nicht, und ich melde nichts an Ihre Kasse. Private Versicherungen und Beihilfestellen erstatten unterschiedlich, das klären Sie bitte vorab mit Ihrer Versicherung. Das Honorar vereinbaren wir vor der ersten Behandlung schriftlich, die Einzelheiten besprechen wir im kostenfreien Orientierungsgespräch.